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Leichte
- Romancen 

 
Nähe
des Geliebten
Ich
denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
Vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.
Ich
sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.
Ich
höre dich, wenn dort mit
dumpfem Rauschen
Die
Welle steigt.
Im
stillen Hain da geh ich oft zu lauschen,
Wenn
alles schweigt.


Traumwelt
Lass
mich in deinen Augen versinken.
Lass
mich von deinen Lippen trinken.
Ich
will dich nehmen an der Hand,
entführen
in ein fernes Land.
Es
wird das Land der Liebe sein.
Dort
sind wir beide ganz allein.
Meine
Haut, so samtig zart,
sich
deinen Augen offenbart.
Liebevoll
schaust du mich an.
Ich
ziehe dich in meinen Bann.
Mein
Blick dich fesselt, fasziniert.
Du
streichelst mich ganz ungeniert.
Wir
sind beide hingerissen.
Sinken
in die weichen Kissen.
Vergessen
Zeit und Raum,
genießen
diesen Traum.
Den
Traum von unserm Paradies,
in
das man uns kurz ließ.








 

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